Bildkorrekturen

Grundlegende Bildkorrekturen

Tonwertkorrektur

Das Histogramm

Die Helligkeitswerte (Tonwerte) werden in Form eines Histogrammes graphisch übersichtlich dargestellt. Im Histogramm erkennt man, ob das Bild über ausreichende Anteile in den Tiefen (dunkle Anteile; im linken Teil des Histogramms), Mitteltönen (in der Mitte) und Lichtern (helle Anteile; rechts) zur Erzeugung eines guten allgemeinen Kontrasts verfügt.

Historgramm

Jede Grundfarbe im RGB-Modell (Rot – Grün – Blau) kann 256 Helligkeitssstufen haben. Links im Histogramm sind demnach die niedrigen Werte (Stufen), rechts die hohen. Photoshop kann die Werte für alle drei Grundfarben ausgeben oder die Werte für jede Grundfarbe einzeln.

Manche Kameras können das Histogramm zu einem Foto ebenfalls errechnen und am Display anzeigen.

Photoshop: Bild / Korrekturen / Tonwertkorrektur

Ein Histogramm gibt Informationen über die Helligkeitswerte eines Fotos. Das ist eine sehr wichtige Information – doch es ist noch lange nicht alles. Das Histogramm sagt nämlich gar nichts darüber aus, ob ein Bild “gut” ist oder nicht.

Mit der „Tonwertkorrektur“ wird der Tonwertbereich und die Farbbalance eines Bildes verändert, indem die Helligkeitsstufen für Tiefen, Mitteltöne und Lichtes des Bildes korrigiert werden. Das Histogramm dient als Hilfe.

Interpretation des Histogramms:

Überbelichtete Bilder: fehlende Tiefen (links)

korrekt belichtete Bilder: annähernde Gleichverteilung

unterbelichtete Bilder: fehlende Lichter (rechter Bereich)

Histogramm

Mit den beiden äusseren Tonwertspreizung-Reglern werden der Schwarzpunkt (Tiefen, links) und der Weißpunkt (Lichter, rechts) mit den Einstellungen des Tonwertumfang-Reglers abgeglichen. Der Tonwertumfang gibt an, welcher Bereich der 256 Helligkeitsstufen verwendet werden soll. Standarmäßig ist der Tonwertumfang auf 0 bis 255 eingestellt, d. h. alles möglichen Tonwerte von Schwarz bis Weiß können im Bild vorkommen.

Wird der Tonwertspreizungs-Regler für den Schwarzpunkt auf den Wert 10 gesetzt, so werden alle Tonwerte 10 des Bildes (und die darunter, sofern vorhanden) auf 0, also Schwarz gesetzt. Was vorher dunkelgrau war, wird schwarz. Ebenso ist es mit dem Tonwertspreizungs-Regler für den Weißpunkt. Wird er z. B. auf 240 gesetzt, werden die Helligkeitswerte 240 und darüber (falls vorhanden) auf weiß gesetzt. Die Werte zwischen 10 und 240 werden neu verteilt. Ein Bild, dem es an richtigem Schwarz und Weiß gefehlt hat, wird jetzt um Schwarz und Weiß erweitert. Der Tonwertumfang wurde erweitert. Dadurch bekommt das Bild einen besseren Gesamtkontrast. Die Farben wirken frischer.

Einstellen des Tonwertbereichs im Dialogfeld „Tonwertkorrektur“

Der schwarze Tonwertspreiz-Regler wird nach rechts zum Beginn der Kurve gezogen, der weiße Tonwertspreizungs-Regler wird nach links verschoben.

  • Regler für Weißpunkt: nach rechts – alle Bildwerte an seiner Position und darüber werden dem Weißpunkt des Tonwertumfangs zugeordnet, das Bild wird dadurch in Summe heller.
  • Regler für Mitteltöne (Gammaregler): nach links – Aufhellung, nach rechts – Verdunkelung.
  • Regler für Schwarzpunkt: nach innen – Bildwerte an seiner Position und darüber werden dem Schwarzwert zugeordnet.

Helligkeit/Kontrast

Mit Helligkeit/Kontrast können Bilder verbessert werden, die etwas farblos oder ausgewaschen wirken. Die Änderungen wirken sich linear auf alle Pixel im Bild aus. Die Tonwertkorrektur wirkt hingegen nicht-linear und ist daher der Helligkeit/Kontrast-Änderung vorzuziehen.

Wenn der Regler für „Helligkeit“ nach rechts geschoben wird, werden die Tonwerte erhöht und die Bildlichter erweitert, wenn er nach links gezogen wird, werden die Werte vermindert und die Tiefen erweitert.

Farbton/Sättigung

Mit „Farbton/Sättigung“ können Farbton, Sättigung und Helligkeit eines bestimmten Farbereichs oder alle Farben (Einstellung Standard) eines Bildes korrigiert werden. Der Farbton ist die Farbe, die von einem Objekt reflektiert bzw. absorbiert wird.

Die erste Farbleiste im unteren Bereich des Dialogfeldes stellt die Farben vor der Änderung dar, die zweite untere die Farben nach der Änderung.

Schwamm

Mit dem Schwamm-Werkzeug werden Sättigungskorrekturen gezielt für bestimmte Teile des Bildes vorgenommen. In den Optionen mus der Modus Sättigung erhöhen oder Sättigung verringern eingestellt werden.

Abwedeln oder Nachbelichten

Mit dem Abwedler-Werkzeug können Bildbereiche aufgehellt werden, mit dem Nachblichter-Werkzeug abgedunkelt werden.

Spezielle Bildkorrekturen

Rote Augen entfernen:

Die rote Färbung wird durch die Reflexion des Kamerablitzlichts auf der Retina des Auges erzeugt. Sie kommt häufiger auf Bildern vor, die in dunklen Räumen aufgenommen wurden, weil sich die Iris des Auges dann weiter öffnet. Um rote Augen zu vermeiden, können Sie die entsprechende Funktion der Kamera verwenden (Rote Augen-Blitz).

  • Bild Katze mit roten Augen laden
  • Ansicht vergrößern (Strg + +)
  • Pinsel-Werkzeug auswählen
  • Pinselgröße auf ca 16 px einstellen (kleiner als die Pupille!)
  • Modus: Farbe
  • die gewünschte Farbe (Ersatzfarbe für Rot) mit der Pipette als Vordergrundfarbe auswählen
  • Pinsel-Werkzeug aktivieren und das Rot übermalen

Bereichs-Reparaturpinsel:

Mit dem Bereichsreparatur-Pinsel können Schönheitsfehler und andere Mängel auf Ihren Fotos ganz leicht entfernt werden. Klicken Sie einmal auf einen Schönheitsfehler. Um größere Bereiche auszubessern, klicken Sie und ziehen Sie über den Bereich.

  • Wählen Sie im Editor den Bereichsreparatur-Pinsel aus.
  • Wählen Sie eine Pinselgröße. Am effektivsten ist ein Pinsel, der etwas größer als der zu korrigierende Bereich ist, damit der gesamte Bereich mit nur einem Mausklick abgedeckt wird.
  • Wählen Sie in der Optionsleiste eine Form aus.
    Näherungswert: Sucht unter den Pixeln um die Kanten des Auswahlbereichs herum nach einem Bildbereich, der zur Korrektur des Auswahlbereichs verwendet werden kann. Wenn Sie mit dieser Form kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen, machen Sie die Korrektur rückgängig und versuchen Sie es mit der Option „Struktur erstellen“.
    Struktur erstellen: Verwendet alle Pixel im Auswahlbereich, um eine Struktur zu erstellen, mit der dieser Bereich korrigiert werden kann. Wenn die Struktur zu keinem guten Ergebnis führt, versuchen Sie, den Pinsel ein zweites Mal durch den Bereich zu ziehen.
    Inhaltsbasiert: Sucht anhand von Pixeln an den Rändern der Auswahl nach einem Bereich, der zum Ausbessern verwendet werden kann.
  • Klicken Sie im Bild auf den zu korrigierenden Bereich oder klicken und ziehen Sie den Pinsel, um einen größeren Bereich auszubessern.




Spezialkorrekturen

Rote Augen entfernen:

Die rote Färbung wird durch die Reflexion des Kamerablitzlichts auf der Retina des Auges erzeugt. Sie kommt häufiger auf Bildern vor, die in dunklen Räumen aufgenommen wurden, weil sich die Iris des Auges dann weiter öffnet. Um rote Augen zu vermeiden, können Sie die entsprechende Funktion der Kamera verwenden (Rote Augen-Blitz).

  • Bild Katze mit roten Augen laden
  • Ansicht vergrößern (Strg + +)
  • Pinsel-Werkzeug auswählen
  • Pinselgröße auf ca 16 px einstellen (kleiner als die Pupille!)
  • Modus: Farbe
  • die gewünschte Farbe (Ersatzfarbe für Rot) mit der Pipette als Vordergrundfarbe auswählen
  • Pinsel-Werkzeug aktivieren und das Rot übermalen

Bereichs-Reparaturpinsel:

Mit dem Bereichsreparatur-Pinsel können Schönheitsfehler und andere Mängel auf Ihren Fotos ganz leicht entfernt werden. Klicken Sie einmal auf einen Schönheitsfehler. Um größere Bereiche auszubessern, klicken Sie und ziehen Sie über den Bereich.

  • Wählen Sie im Editor den Bereichsreparatur-Pinsel aus.
  • Wählen Sie eine Pinselgröße. Am effektivsten ist ein Pinsel, der etwas größer als der zu korrigierende Bereich ist, damit der gesamte Bereich mit nur einem Mausklick abgedeckt wird.
  • Wählen Sie in der Optionsleiste eine Form aus.
    Näherungswert: Sucht unter den Pixeln um die Kanten des Auswahlbereichs herum nach einem Bildbereich, der zur Korrektur des Auswahlbereichs verwendet werden kann. Wenn Sie mit dieser Form kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen, machen Sie die Korrektur rückgängig und versuchen Sie es mit der Option „Struktur erstellen“.
    Struktur erstellen: Verwendet alle Pixel im Auswahlbereich, um eine Struktur zu erstellen, mit der dieser Bereich korrigiert werden kann. Wenn die Struktur zu keinem guten Ergebnis führt, versuchen Sie, den Pinsel ein zweites Mal durch den Bereich zu ziehen.
    Inhaltsbasiert: Sucht anhand von Pixeln an den Rändern der Auswahl nach einem Bereich, der zum Ausbessern verwendet werden kann.
  • Klicken Sie im Bild auf den zu korrigierenden Bereich oder klicken und ziehen Sie den Pinsel, um einen größeren Bereich auszubessern.




Grundlegende Bildkorrekturen

Das Histogramm

Die Helligkeitswerte (Tonwerte) werden in Form eines Histogrammes graphisch übersichtlich dargestellt. Im Histogramm erkennt man, ob das Bild über ausreichende Anteile in den Tiefen (dunkle Anteile; im linken Teil des Histogramms), Mitteltönen (in der Mitte) und Lichtern (helle Anteile; rechts) zur Erzeugung eines guten allgemeinen Kontrasts verfügt.

Historgramm

Jede Grundfarbe im RGB-Modell (Rot – Grün – Blau) kann 256 Helligkeitssstufen haben. Links im Histogramm sind demnach die niedrigen Werte (Stufen), rechts die hohen. Photoshop kann die Werte für alle drei Grundfarben ausgeben oder die Werte für jede Grundfarbe einzeln.

Manche Kameras können das Histogramm zu einem Foto ebenfalls errechnen und am Display anzeigen.

Photoshop: Bild / Korrekturen / Tonwertkorrektur

Ein Histogramm gibt Informationen über die Helligkeitswerte eines Fotos. Das ist eine sehr wichtige Information – doch es ist noch lange nicht alles. Das Histogramm sagt nämlich gar nichts darüber aus, ob ein Bild “gut” ist oder nicht.

Tonwertkorrektur

Mit der „Tonwertkorrektur“ wird der Tonwertbereich und die Farbbalance eines Bildes verändert, indem die Helligkeitsstufen für Tiefen, Mitteltöne und Lichtes des Bildes korrigiert werden. Das Histogramm dient als Hilfe.

Interpretation des Histogramms:

Überbelichtete Bilder: fehlende Tiefen (links)

korrekt belichtete Bilder: annähernde Gleichverteilung

unterbelichtete Bilder: fehlende Lichter (rechter Bereich)

Histogramm

Mit den beiden äusseren Tonwertspreizung-Reglern werden der Schwarzpunkt (Tiefen, links) und der Weißpunkt (Lichter, rechts) mit den Einstellungen des Tonwertumfang-Reglers abgeglichen. Der Tonwertumfang gibt an, welcher Bereich der 256 Helligkeitsstufen verwendet werden soll. Standarmäßig ist der Tonwertumfang auf 0 bis 255 eingestellt, d. h. alles möglichen Tonwerte von Schwarz bis Weiß können im Bild vorkommen.

Wird der Tonwertspreizungs-Regler für den Schwarzpunkt auf den Wert 10 gesetzt, so werden alle Tonwerte 10 des Bildes (und die darunter, sofern vorhanden) auf 0, also Schwarz gesetzt. Was vorher dunkelgrau war, wird schwarz. Ebenso ist es mit dem Tonwertspreizungs-Regler für den Weißpunkt. Wird er z. B. auf 240 gesetzt, werden die Helligkeitswerte 240 und darüber (falls vorhanden) auf weiß gesetzt. Die Werte zwischen 10 und 240 werden neu verteilt. Ein Bild, dem es an richtigem Schwarz und Weiß gefehlt hat, wird jetzt um Schwarz und Weiß erweitert. Der Tonwertumfang wurde erweitert. Dadurch bekommt das Bild einen besseren Gesamtkontrast. Die Farben wirken frischer.

Einstellen des Tonwertbereichs im Dialogfeld „Tonwertkorrektur“

Der schwarze Tonwertspreiz-Regler wird nach rechts zum Beginn der Kurve gezogen, der weiße Tonwertspreizungs-Regler wird nach links verschoben.

  • Regler für Weißpunkt: nach rechts – alle Bildwerte an seiner Position und darüber werden dem Weißpunkt des Tonwertumfangs zugeordnet, das Bild wird dadurch in Summe heller.
  • Regler für Mitteltöne (Gammaregler): nach links – Aufhellung, nach rechts – Verdunkelung.
  • Regler für Schwarzpunkt: nach innen – Bildwerte an seiner Position und darüber werden dem Schwarzwert zugeordnet.

Gradationskurven

Mit dem Werkzeug “Gradationskurven” kann eine Kontrastverstärkung erreicht werden. Dazu wird die Linie in eine leichte S-Form gebracht.

Helligkeit/Kontrast

Mit Helligkeit/Kontrast können Bilder verbessert werden, die etwas farblos oder ausgewaschen wirken. Die Änderungen wirken sich linear auf alle Pixel im Bild aus. Die Tonwertkorrektur wirkt hingegen nicht-linear und ist daher der Helligkeit/Kontrast-Änderung vorzuziehen.

Wenn der Regler für „Helligkeit“ nach rechts geschoben wird, werden die Tonwerte erhöht und die Bildlichter erweitert, wenn er nach links gezogen wird, werden die Werte vermindert und die Tiefen erweitert.

Farbton/Sättigung

Mit „Farbton/Sättigung“ können Farbton, Sättigung und Helligkeit eines bestimmten Farbereichs oder alle Farben (Einstellung Standard) eines Bildes korrigiert werden. Der Farbton ist die Farbe, die von einem Objekt reflektiert bzw. absorbiert wird.

Die erste Farbleiste im unteren Bereich des Dialogfeldes stellt die Farben vor der Änderung dar, die zweite untere die Farben nach der Änderung.

Schwamm

Mit dem Schwamm-Werkzeug werden Sättigungskorrekturen gezielt für bestimmte Teile des Bildes vorgenommen. In den Optionen mus der Modus Sättigung erhöhen oder Sättigung verringern eingestellt werden.

Abwedeln oder Nachbelichten

Mit dem Abwedler-Werkzeug können Bildbereiche aufgehellt werden, mit dem Nachblichter-Werkzeug abgedunkelt werden.




Spezielle Bildkorrekturen

Rote Augen entfernen:

Die rote Färbung wird durch die Reflexion des Kamerablitzlichts auf der Retina des Auges erzeugt. Sie kommt häufiger auf Bildern vor, die in dunklen Räumen aufgenommen wurden, weil sich die Iris des Auges dann weiter öffnet. Um rote Augen zu vermeiden, können Sie die entsprechende Funktion der Kamera verwenden (Rote Augen-Blitz).

  • Bild Katze mit roten Augen laden
  • Ansicht vergrößern (Strg + +)
  • Pinsel-Werkzeug auswählen
  • Pinselgröße auf ca 16 px einstellen (kleiner als die Pupille!)
  • Modus: Farbe
  • die gewünschte Farbe (Ersatzfarbe für Rot) mit der Pipette als Vordergrundfarbe auswählen
  • Pinsel-Werkzeug aktivieren und das Rot übermalen

Bereichs-Reparaturpinsel:

Mit dem Bereichsreparatur-Pinsel können Schönheitsfehler und andere Mängel auf Ihren Fotos ganz leicht entfernt werden. Klicken Sie einmal auf einen Schönheitsfehler. Um größere Bereiche auszubessern, klicken Sie und ziehen Sie über den Bereich.

  • Wählen Sie im Editor den Bereichsreparatur-Pinsel aus.
  • Wählen Sie eine Pinselgröße. Am effektivsten ist ein Pinsel, der etwas größer als der zu korrigierende Bereich ist, damit der gesamte Bereich mit nur einem Mausklick abgedeckt wird.
  • Wählen Sie in der Optionsleiste eine Form aus.
    Näherungswert: Sucht unter den Pixeln um die Kanten des Auswahlbereichs herum nach einem Bildbereich, der zur Korrektur des Auswahlbereichs verwendet werden kann. Wenn Sie mit dieser Form kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen, machen Sie die Korrektur rückgängig und versuchen Sie es mit der Option „Struktur erstellen“.
    Struktur erstellen: Verwendet alle Pixel im Auswahlbereich, um eine Struktur zu erstellen, mit der dieser Bereich korrigiert werden kann. Wenn die Struktur zu keinem guten Ergebnis führt, versuchen Sie, den Pinsel ein zweites Mal durch den Bereich zu ziehen.
    Inhaltsbasiert: Sucht anhand von Pixeln an den Rändern der Auswahl nach einem Bereich, der zum Ausbessern verwendet werden kann.
  • Klicken Sie im Bild auf den zu korrigierenden Bereich oder klicken und ziehen Sie den Pinsel, um einen größeren Bereich auszubessern.




Allgemeine Bildkorrekturen

Das Histogramm

Die Helligkeitswerte (Tonwerte) werden in Form eines Histogrammes graphisch übersichtlich dargestellt. Im Histogramm erkennt man, ob das Bild über ausreichende Anteile in den Tiefen (dunkle Anteile; im linken Teil des Histogramms), Mitteltönen (in der Mitte) und Lichtern (helle Anteile; rechts) zur Erzeugung eines guten allgemeinen Kontrasts verfügt.

Historgramm

Jede Grundfarbe im RGB-Modell (Rot – Grün – Blau) kann 256 Helligkeitssstufen haben. Links im Histogramm sind demnach die niedrigen Werte (Stufen), rechts die hohen. Photoshop kann die Werte für alle drei Grundfarben ausgeben oder die Werte für jede Grundfarbe einzeln.

Manche Kameras können das Histogramm zu einem Foto ebenfalls errechnen und am Display anzeigen.

Photoshop: Bild / Korrekturen / Tonwertkorrektur

Ein Histogramm gibt Informationen über die Helligkeitswerte eines Fotos. Das ist eine sehr wichtige Information – doch es ist noch lange nicht alles. Das Histogramm sagt nämlich gar nichts darüber aus, ob ein Bild “gut” ist oder nicht.

Tonwertkorrektur

Mit der „Tonwertkorrektur“ wird der Tonwertbereich und die Farbbalance eines Bildes verändert, indem die Helligkeitsstufen für Tiefen, Mitteltöne und Lichtes des Bildes korrigiert werden. Das Histogramm dient als Hilfe.

Interpretation des Histogramms:

Überbelichtete Bilder: fehlende Tiefen (links)

korrekt belichtete Bilder: annähernde Gleichverteilung

unterbelichtete Bilder: fehlende Lichter (rechter Bereich)

Histogramm

Mit den beiden äusseren Tonwertspreizung-Reglern werden der Schwarzpunkt (Tiefen, links) und der Weißpunkt (Lichter, rechts) mit den Einstellungen des Tonwertumfang-Reglers abgeglichen. Der Tonwertumfang gibt an, welcher Bereich der 256 Helligkeitsstufen verwendet werden soll. Standarmäßig ist der Tonwertumfang auf 0 bis 255 eingestellt, d. h. alles möglichen Tonwerte von Schwarz bis Weiß können im Bild vorkommen.

Wird der Tonwertspreizungs-Regler für den Schwarzpunkt auf den Wert 10 gesetzt, so werden alle Tonwerte 10 des Bildes (und die darunter, sofern vorhanden) auf 0, also Schwarz gesetzt. Was vorher dunkelgrau war, wird schwarz. Ebenso ist es mit dem Tonwertspreizungs-Regler für den Weißpunkt. Wird er z. B. auf 240 gesetzt, werden die Helligkeitswerte 240 und darüber (falls vorhanden) auf weiß gesetzt. Die Werte zwischen 10 und 240 werden neu verteilt. Ein Bild, dem es an richtigem Schwarz und Weiß gefehlt hat, wird jetzt um Schwarz und Weiß erweitert. Der Tonwertumfang wurde erweitert. Dadurch bekommt das Bild einen besseren Gesamtkontrast. Die Farben wirken frischer.

Einstellen des Tonwertbereichs im Dialogfeld „Tonwertkorrektur“

Der schwarze Tonwertspreiz-Regler wird nach rechts zum Beginn der Kurve gezogen, der weiße Tonwertspreizungs-Regler wird nach links verschoben.

  • Regler für Weißpunkt: nach rechts – alle Bildwerte an seiner Position und darüber werden dem Weißpunkt des Tonwertumfangs zugeordnet, das Bild wird dadurch in Summe heller.
  • Regler für Mitteltöne (Gammaregler): nach links – Aufhellung, nach rechts – Verdunkelung.
  • Regler für Schwarzpunkt: nach innen – Bildwerte an seiner Position und darüber werden dem Schwarzwert zugeordnet.

Helligkeit/Kontrast

Mit Helligkeit/Kontrast können Bilder verbessert werden, die etwas farblos oder ausgewaschen wirken. Die Änderungen wirken sich linear auf alle Pixel im Bild aus. Die Tonwertkorrektur wirkt hingegen nicht-linear und ist daher der Helligkeit/Kontrast-Änderung vorzuziehen.

Wenn der Regler für „Helligkeit“ nach rechts geschoben wird, werden die Tonwerte erhöht und die Bildlichter erweitert, wenn er nach links gezogen wird, werden die Werte vermindert und die Tiefen erweitert.

Farbton/Sättigung

Mit „Farbton/Sättigung“ können Farbton, Sättigung und Helligkeit eines bestimmten Farbereichs oder alle Farben (Einstellung Standard) eines Bildes korrigiert werden. Der Farbton ist die Farbe, die von einem Objekt reflektiert bzw. absorbiert wird.

Die erste Farbleiste im unteren Bereich des Dialogfeldes stellt die Farben vor der Änderung dar, die zweite untere die Farben nach der Änderung.

Schwamm

Mit dem Schwamm-Werkzeug werden Sättigungskorrekturen gezielt für bestimmte Teile des Bildes vorgenommen. In den Optionen mus der Modus Sättigung erhöhen oder Sättigung verringern eingestellt werden.

Abwedeln oder Nachbelichten

Mit dem Abwedler-Werkzeug können Bildbereiche aufgehellt werden, mit dem Nachblichter-Werkzeug abgedunkelt werden.




Lehrplan OMAI 3FW

Bildbearbeitung:

Grafikformate, Einführung in ein Grafikprogramm zur Erstellung von Webelementen, Bildauflösung, Farbtiefe, Scannen.

  • Das digitale Bild (Pixelbild, Farbtiefe, Auflösung)
  • Bildkorrekturen
  • Gestalten (Foto, Text, Ebenen)

Publishing:

Pflichtenheft, Benutzerführung und Screendesign, Erstellen von statischen und dynamischen digitalen Online-Inhalten.

  • Statische Webseiten (HTML-Seiten, Cascading Styleheets (CSS), Text, Foto, Verlinken)
  • Dynamische Websites (WordPress, Seiten, Menü, Beiträge, Kategorie)




WordPress – Teil 05: Eigene Website

Im letzten Teil zu WordPress gestaltest Du eine komplett eigene Website zu einem Thema mit eigenen Inhalten. Die ersten Schritte und die Planung geschehen noch zu Hause, die weiteren Schrittte in der Schule ab 3. Juni.

  1. Überlege Dir, zu welchem Thema und für wen (Zielgruppe) Du eine kleine Website gestalten möchtest.
    Mindestanforderungen:
    3 Seiten
    2 Beiträge (News)
  2. Lege eine neue Site an: Wie das geht, zeige ich Dir in diesem Video

Du hast ein Konto bei WordPress, kannst aber mehrere unabhängige Sites anlegen (mit anderen Themes, anderer Adresse).

Schicke mir die Adresse der neuen Site und den Plan (Punkt 4) per Mail bis 3. Juni.

  1. Suche ein Theme, das zu Deinem Thema passt
  2. Plane Deine Site im Detail:
    Titel der 3 Seiten
    Inhalte der 3 Seiten
    Fotos für die 3 Seiten
    ebenso die 2 News-Beiträge

    Schreibe Deinen Plan ins Worddokument, das Du hier runterladen kannst.
    Achte strikt darauf, eigenen Text zu schreiben und eigene Fotos zu verwenden oder solche, die frei verwendbar sind (dann schreibe die Quelle dazu!).

  3. Lege die Seiten und Beiträge an und fülle sie mit den vorbereiteten Inhalten.
  4. Richte das Menü ein (wie man Beiträge mit Kategorien ins Menü bekommt, kannst Du herausfinden oder es wird in der Schule geklärt).
  5. Kümmere Dich um Titel und Untertitel der Website.
  6. Ev. kannst Du ein Logo verwenden.
  7. Ev. kannst Du Farben und Sonstiges Anpassen.
  8. Was soll auf der Startseite zu sehen sein? – Eine der 3 Seiten? Die 2 Newsbeiträge? – Stelle es ein.




WordPress – Teil 04: Erkunden

Du kennst bereits die allerwichtigsten Funktionen von WordPress: Beiträge verfassen, Kategorien (Kategorien-Widget), Seiten verfassen, Menüs, Fotos einfügen, Theme installieren …

Die Woche 08 dient dazu, WordPress selber weiter zu erkunden. (Anregung auf ai1920.wordpress.com)

  1. Lege eine neue leere Seite an mit dem Titel: “Blöcke”
  2. Probiere einige (wenigstens 4) Blöcke aus, z. B. Instagram, indem Du sie einfügst, ausfüllst …
  3. Bringe die Seite Blöcke ins Menü, und zwar als Untermenüpunkt der Startseite (Neu anordnen …, es ist selbsterklärend!)

Wenn Du das erledigst hast, gib mir per Mail Bescheid. Ich mache die Kontrolle und gib Dir Bescheid. Erst dann mache mit dem Punkt 4 weiter.

Und wichtig: Immer nur Inhalte veröffentlichen, für die Du das Recht hast (also am besten eigene Fotos und Texte).

  1. Schau Dir einige Themes an, indem Du sie installierst. Wenn Du eines hast, das Dir gefällt, richte (falls notwendig) das Menü ein, ebenso das Kategorien-Widget. Schau was Du sonst ändern kannst (z. B. Farben). Probiere einfach ein wenig herum.
    Bis Montag 25. 05.




WordPress – Teil 03

Stand

  • Das Theme TwentyTwenty ist installiert.
  • Unter Design / Anpassen (Customizer) / Website-Identität wurden ein Website-Titel (eigener Name) und ein Untertitel eingetragen.
  • Drei Beiträge mit Beitragsbildern und Inhalten wurden angelegt. Im Beitrags-Überblick schaut das so aus:

Überblicksseite der Beiträge

  • Im Fussbereich wurde ein Widget für die Kategorien eingefügt. Das sieht so aus:

TwentyTwenty mit Widget für Kategorien im Fußbereich

  • Die Seiten wurden bis auf die Startseite gelöscht. Die Inhalte der Startseite können bei den Installationen unterschiedlich sein.

Hinweis: Ich habe von mehreren KollegInnen den Hinweis bekommen, dass WordPress (Backend) mit dem veralteten Internet-Explorer Probleme macht (z. B. Einfügen von Text in einen Block). Bitte einen anderen Webbrowser verwenden (Firefox, Chrome …).

Seiten und Menüs

Neben Beiträgen kann man in WordPress Seiten verwenden. Die beiden unterscheiden sich in einigen Dingen. Beiträge werden durch Kategorien verfügbar gemacht, Seiten durch Menüs. Menüs brauchen etwas mehr Handarbeit. Häufig werden Seiten für Inhalte verwendet, die längere Zeit online bleiben, Beiträge für aktuelle Neuigkeiten, die laufend ergänzt werden (s. die Schulwebsite: die generellen Informationen über die HLW sind in Seiten, die Berichte über Aktivitäten in Beiträgen).

Die sogenannte “Homepage” (Startseite) kann in WordPress eine bestimmte Seite mit Inhalt sein (häufig eine Art Visitenkarte, mit der sich eine Firma kurz auf einer Seite vorstellt) oder zeigt automatisch die letzten Beiträge, die geschrieben worden sind (eine Mischung ist auch möglich).

  1. Startseite umstellen auf “Letzte Beiträge”

Startseite auf “Letzte Beiträge” umstellen

  1. Seiten anlegen

Inhaltstext zum Downloaden
(Zum Herunterladen: rechte Maustaste / Link speichern unter)

Seiten anlegen

  1. Menüeinträge hinzufügen

Menüeinträge




WordPress – Teil 02

  1. Melde Dich im Backend deiner WP-Installation an.
  2. Navigiere zu /Seiten und vergewissere Dich, dass Du alle Seiten bis auf die Startseite gelöscht hast. (Diese kann nicht gelöscht werden.)

Gelöschte Seiten
Seiten gelöscht

  1. Navigiere zu /Beiträge und vergewissere Dich, dass du alle Beiträge gelöscht hast.

Gelöschte Beiträge
Beiträge gelöscht

  1. Navigiere zu /Design /Themes und vergewissere Dich, dass das Theme TwentyTwenty aktiv ist.

Twenty Twenty
Twenty Twenty aktiv

  1. Bereite 6 Fotos vor: Breite: ca. 1000 px, möglichst kleine Dateigröße!
    (Achtung: Du musst UrheberIn der Fotos sein oder sie dürfen ausdrücklich vewendet werden. Die Inhalte (Text, Fotos, …) sind nach dem Veröffentlichen eines Beitrags öffentlich und müssen daher rechtlich in Ordnung sein.)
  2. Wechsle wieder zu /Beiträge und erstelle einen neuen Beitrag (drei Buttons zur Auswahl!).
    Gib ihm den Titel Obstbau. Speichere und veröffentliche den Beitrag durch zweimaliges Klicken des Buttons Veröffentlichen rechts oben.

Erster Beitrag
Beitrag erstellen

Der Inhalt eines Beitrags besteht aus einzelnen Blöcken. Es gibt Blöcke für Überschriften (1-6), für Absatztext, für ein Bild, für eine Bildergalerie, für Listen, Zitate, Tabellen u. v. m. Wenn man das kleine + anklickt, geht eine Liste aller möglichen Blöcke auf, geordnet nach Gruppen. Wann immer man die Eingabetaste betätigt, wird ein neuer Block der Art Absatz angelegt.

Rechts befinden sich Einstellmöglichkeiten, getrennt für das Dokument (= der Beitrag) und für einen einzelnen Block. Für das Dokument sind die Kategorien besonders wichtig, da damit Beiträge geordnet werden und so leichter gefunden werden. Die Website eines Gartenfreundes könnte z. B. die Kategorien “Blumen”, “Gemüse”, “Sträucher” usw. verwenden, um die Beiträge einzuteilen.

  1. Anlegen von Kategorien: Klicke rechts auf Kategorien (Du siehst, dass bereits eine Kategorie “Allgemein” angelegt ist).
    Wähle Neue Kategorie erstellen und trage unter Neuer Kategorienname Gartenbau ein und bestätige mit Neue Kategorie erstellen. Weise dem Beitrag Gartenbau die Kategorie Gartenbau durch Setzen des Hakens zu, die Kategorie Allgemein wähle ab.
  2. Lege auf die gleiche Weise die Kategorie Obst an, stelle aber als Übergeordnete Kategorie Gartenbau ein.
    Mache es gleich mit der Kategorie Sträucher.

Kategorien
Hierarchische Kategorien

Die Kategorien sind jetzt hierarchisch geordnet. Das ist wichtig, wenn es sehr viele Beiträge gibt, und die Liste der Kategorien noch weiter ginge: Forstwirtschaft mit den Unterkategorien Mischwald, Nadelwald, Laubwald usw. Für diese Übung sind hierarchische Kategorien nicht notwendig.

Unter Beitragsbild kann einem Beitrag ein Bild zugewiesen werden. Wo es angezeigt wird, hängt vom Theme ab (häufig über dem Titel).

Im Folgenden werden drei Beiträge erstellt, ihnen Kategorien zugeordnet und Inhalte eingefügt. Lade Dir dazu inhalt.txt herunter.

  1. Beiträge anlegen, Kategorien zuweisen, Beitragsbild einfügen, Inhalte (Text, Fotos) einfügen:

WP-Beiträge – 01

WP-Beiträge 02

WP-Beiträge 03

WP-Beiträge 04